# No-Show-Gebühr: Definition

Quelle: https://terminio.ai/de/glossar/no-show-gebuehr · Stand: 2026-09-06

## Definition

Eine No-Show-Gebühr ist ein Betrag, den ein Betrieb einem Kunden in Rechnung stellt, wenn dieser einen gebuchten Termin nicht wahrnimmt und nicht rechtzeitig abgesagt hat. Sie wird auch Ausfallgebühr oder Ausfallhonorar genannt und soll den Verlust ausgleichen, der durch die reservierte, aber ungenutzte Zeit entsteht.

## Wie eine No-Show-Gebühr funktioniert

Die Gebühr beginnt nicht beim verpassten Termin, sondern bei der Buchung. Der Betrieb legt fest, bis wann ein Termin kostenlos abgesagt werden kann, was danach fällig wird und wie hoch der Betrag ist. Diese Regel steht auf der Buchungsseite, in der Bestätigung und in der Erinnerung. Der Kunde stimmt ihr zu, bevor der Termin verbindlich ist.

Verstreicht der Termin ohne Absage, greift die Regel. In der Praxis gibt es drei Wege, den Betrag zu bekommen. Der einfachste: Der Kunde hat bei der Buchung eine Anzahlung oder den vollen Preis bezahlt, und der Betrieb behält den Betrag ein. Der zweite: Eine hinterlegte Karte wird belastet, wenn der Kunde dem vorher zugestimmt hat. Der dritte: Der Betrieb schreibt eine Rechnung und wartet auf die Zahlung.

Damit die Gebühr in Deutschland Bestand hat, gelten in der Regel ein paar Bedingungen. Sie muss vor der Buchung vereinbart sein, nicht erst danach. Die Höhe muss angemessen sein, also am tatsächlichen Ausfall orientiert, nicht als Strafe. Die Absagefrist muss klar genannt sein, und der Kunde muss sie auch einhalten können, etwa über einen Link oder eine Nummer, die erreichbar ist. Das ist eine Orientierung, keine Rechtsberatung.

- Regel vor der Buchung vereinbart und sichtbar
- Klare Absagefrist, zum Beispiel 24 Stunden
- Angemessene Höhe, am Ausfall orientiert
- Ein Weg zur Absage, der wirklich funktioniert
- Einzug per Anzahlung, hinterlegter Karte oder Rechnung

## Warum die No-Show-Gebühr für Betriebe mit Terminen zählt

Ein verpasster Termin kostet doppelt. Die Zeit ist blockiert, aber nicht bezahlt, und ein anderer Kunde hätte sie gern gehabt. Bei einer Stunde Behandlung fehlt der ganze Umsatz dieser Stunde, während Miete, Personal und Material trotzdem anfallen. Wer im Monat auf mehrere No-Shows kommt, verliert schnell einen ganzen Arbeitstag.

Die Gebühr wirkt vor allem vorbeugend. Wer weiß, dass ein vergessener Termin Geld kostet, trägt ihn ein, sagt rechtzeitig ab oder verschiebt. Der Termin wird verbindlich, ohne dass jemand streng sein muss. Die Kunden, die immer kommen, merken kaum einen Unterschied. Wichtig ist der Ton: Eine Gebühr, die fair erklärt ist, wird als normal empfunden. Eine, die überrascht, kostet Vertrauen.

## Grenzen und worauf du achten solltest

Eine No-Show-Gebühr ersetzt keine Erinnerung. Die meisten No-Shows sind vergessene Termine, keine Absicht, und eine kurze Nachricht am Vortag holt einen großen Teil davon zurück. Die Gebühr fängt den Rest ab. Sie hat auch Grenzen: Eine Rechnung im Nachhinein ist mühsam und wird oft nicht bezahlt. Wer den Betrag sicher haben will, nimmt ihn vorher. Und Ausnahmen sind erlaubt: Bei Krankheit oder Stammkunden kann Kulanz mehr wert sein als der Betrag.

Anzahlung und No-Show-Gebühr sind nicht dasselbe. Die Anzahlung ist ein Teil des Preises, der vorab bezahlt und beim Termin verrechnet wird. Die No-Show-Gebühr wird nur fällig, wenn der Kunde nicht kommt. In der Praxis übernimmt die Anzahlung oft die Rolle der Gebühr: Wer nicht erscheint, verliert sie.

- Erinnerung zuerst, Gebühr als zweite Stufe
- Regel auf Buchungsseite, Bestätigung und Erinnerung nennen
- Betrag vorher einziehen statt hinterher einfordern
- Kulanz bei Krankheit und Stammkunden einplanen

## So macht es terminio.ai

terminio.ai zieht den Betrag vorher ein, statt ihm hinterherzulaufen. Pro Leistung legst du fest, ob Kunden bei der Buchung eine Anzahlung leisten, den vollen Preis zahlen oder vor Ort bezahlen. Die Zahlung läuft über Stripe, mit Karte, Apple Pay oder Google Pay, ohne Konto und ohne App. Deine Stornoregeln stehen auf der Buchungsseite, damit jeder Kunde sie vor dem Buchen sieht, und die WhatsApp-Erinnerung von deiner eigenen Nummer sorgt dafür, dass die Gebühr selten nötig wird.

Die Online-Vorabzahlung ist in jedem Paket enthalten, auch in Free mit bis zu 50 Buchungen im Monat für 0 €. Es gibt keine Grundgebühr, je Zahlung fallen 6 % + 0,25 € für terminio.ai an, dazu die Stripe-Gebühr. Pro kostet 19,99 € im Monat mit unbegrenzten Buchungen und Erinnerungen, ohne Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar. Gehostet wird in der EU.

## Häufige Fragen

**Was darf eine No-Show-Gebühr kosten?** Das hängt von der Leistung ab. In der Regel gilt: Der Betrag muss angemessen sein und sich am tatsächlichen Ausfall orientieren, oft ein Teil des Preises oder der volle Preis bei sehr kurzfristigem Ausfall. Wichtig ist, dass die Höhe vor der Buchung feststeht und sichtbar ist. Das ist eine Orientierung, keine Rechtsberatung.

**Ist eine No-Show-Gebühr in Deutschland erlaubt?** In der Regel ja, wenn sie vor der Buchung vereinbart wurde, die Absagefrist klar genannt ist, die Höhe angemessen ist und der Kunde absagen konnte. Eine Gebühr, die erst nach dem Termin auftaucht, hat meist keinen Bestand. Lass deine Buchungsbedingungen im Zweifel rechtlich prüfen.

**Brauche ich eine No-Show-Gebühr, wenn ich Erinnerungen verschicke?** Oft reicht die Erinnerung. Sie holt den Großteil der vergessenen Termine zurück. Die Gebühr, meist in Form einer Anzahlung, ist die zweite Stufe für Leistungen, bei denen ein Ausfall besonders teuer ist, etwa lange Behandlungen oder Termine mit vorbereitetem Material. Viele Betriebe kombinieren beides.


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terminio.ai ist eine Online-Terminbuchung für kleine Betriebe mit WhatsApp-Erinnerungen und KI-Telefonassistent, ab 0 € im Monat, gehostet in der EU. Anbieter: terminio.ai UG (haftungsbeschränkt), Großschönau, Sachsen.
