Pufferzeit ist ein fester Zeitabstand, den eine Terminsoftware vor oder nach einem Termin frei hält, damit Buchungen nicht direkt aneinander liegen. In dieser Zeit wird kein weiterer Termin angeboten. Sie dient dem Aufräumen, Vorbereiten, Nachbereiten, der Anfahrt oder schlicht dem Aufholen einer Verspätung.
Wie Pufferzeit funktioniert
Pufferzeit gibt es in vier Formen. Der Nachlauf ist die häufigste: Nach dem Termin bleiben einige Minuten frei, um den Platz zu reinigen, Notizen zu schreiben und zu kassieren. Der Vorlauf liegt davor, etwa zum Vorbereiten eines Raums oder Geräts. Beides lässt sich je Leistung festlegen, weil eine Färbung mehr Nacharbeit braucht als ein Nachschnitt, oder je Person, etwa für Fahrtzeit zwischen zwei Kundinnen bei mobilen Diensten.
Für die Buchungsseite ist der Puffer Teil der Dauer. Eine Leistung von 30 Minuten mit zehn Minuten Nachlauf belegt im Kalender 40 Minuten. Die Software rechnet mit diesem Block, wenn sie freie Zeiten bestimmt, und zeigt dem Kunden nur Startzeiten, bei denen der ganze Block passt. Der nächste freie Termin rückt entsprechend nach hinten. Der Kunde sieht den Puffer nie, im Kalender erscheint er als Lücke.
Wie groß der Puffer sein sollte, hängt vom Betrieb ab. In der Regel liegen die Werte zwischen fünf und fünfzehn Minuten, je nach Leistung auch länger. Eine gute Methode: Eine Woche lang messen, wie viel Zeit zwischen zwei Kunden tatsächlich vergeht, und den typischen Wert nehmen, nicht den schlimmsten Tag.
- Nachlauf: freie Minuten nach dem Termin
- Vorlauf: freie Minuten vor dem Termin
- Je Leistung: Färbung anders als Nachschnitt
- Je Person: etwa für Fahrtzeiten
- Puffer zählt zur Dauer und verschiebt die freien Zeiten
Warum Pufferzeit für Betriebe mit Terminen zählt
Ohne Puffer pflanzt sich jede Verspätung fort. Kommt der erste Kunde fünf Minuten zu spät, wartet der zweite fünf Minuten, der dritte zehn, und am Nachmittag ruft jemand an und fragt, ob es noch passt. Mit einem Puffer fängt der Tag solche Abweichungen auf. Der nächste Termin beginnt pünktlich, das Wartezimmer bleibt leer, und die Uhrzeit auf der Bestätigung stimmt.
Der zweite Grund ist die Arbeit selbst. Termine Rücken an Rücken bedeuten keinen Schluck Wasser, keine Notiz, keinen Blick auf die nächste Kundin. Das hält niemand über Wochen durch, und die Qualität leidet zuerst beim letzten Termin des Tages. Ein paar Minuten Abstand halten die Konzentration hoch, die Kundenkartei aktuell und das Team gesund.
Grenzen und worauf du achten solltest
Puffer kostet Kapazität. Zehn Minuten nach jeder halben Stunde sind ein Viertel weniger Termine am Tag, und an vollen Tagen ist das spürbar Umsatz. Ein Puffer ersetzt auch keine ehrliche Dauer: Ist die Leistung selbst zu kurz angesetzt, hilft der Abstand dahinter wenig. Und er muss zu dem passen, was wirklich passiert. Wer die Lücke regelmäßig mit Laufkundschaft füllt, hat im Kalender ein falsches Bild.
- Zuerst die Dauer jeder Leistung realistisch ansetzen
- Puffer je Leistung unterscheiden, nicht pauschal
- Verlorene Termine pro Tag gegenrechnen
- Nach vier Wochen prüfen und anpassen
- Puffer nicht als versteckte Pause nutzen
So macht es terminio.ai
In terminio.ai hinterlegst du je Leistung Dauer, Preis, Anzahlung und die Personen, die sie anbieten. Aus Dauer, Öffnungszeiten und den Wochen-Dienstplänen berechnet terminio die freien Zeiten von selbst, die Dienstpläne pflegst du in 15-Minuten-Schritten mit Ausnahmen für einzelne Wochen. Den Puffer legst du über die Dauer fest: 30 Minuten Arbeit plus Nachlauf ergibt eine Leistung von 45 Minuten, und Buchungsseite und Telefonassistent bieten nur Zeiten an, in die dieser Block passt.
Abwesenheiten wie Urlaub oder Krankheit trägst du mit von, bis und Grund ein, die Zeiten verschwinden sofort von der Buchungsseite. Buchungsseite, Kalender und unbegrenzte Mitarbeiter mit Dienstplänen sind im Free-Plan enthalten, mit bis zu 50 Buchungen im Monat für 0 €. Pro kostet 19,99 € im Monat und hebt die Grenze auf, ohne Einrichtungsgebühr und monatlich kündbar.



