Eine Anzahlung bei Terminbuchung ist ein Teil des Preises, den ein Kunde bereits bei der Online-Buchung eines Termins bezahlt. Sie wird beim Termin auf den Gesamtpreis angerechnet und bleibt beim Betrieb, wenn der Kunde ohne rechtzeitige Absage nicht erscheint. Zahlt der Kunde den vollen Preis im Voraus, spricht man von Vorabzahlung.
Wie eine Anzahlung bei Terminbuchung funktioniert
Die Anzahlung ist Teil der Online-Buchung. Der Kunde wählt Leistung, Zeit und Name, und statt „Buchen“ steht am Ende „Jetzt zahlen“ mit dem Betrag. Er zahlt mit Karte oder Wallet, und der Termin wird im selben Moment eingetragen. Während der Zahlung ist die Zeit für einige Minuten reserviert, damit nicht zwei Personen denselben Slot buchen. Bleibt die Zahlung aus, wird die Zeit wieder frei.
Die Höhe legt der Betrieb fest, in der Regel pro Leistung. Üblich sind ein Anteil vom Preis, je nach Branche meist zwischen 20 und 50 Prozent, oder ein fester Betrag, etwa 30 Euro. Bei langen oder teuren Leistungen wird oft der volle Preis vorab verlangt. Das Geld läuft über einen Zahlungsdienstleister und wird von dort auf das Bankkonto des Betriebs ausgezahlt.
Beim Termin wird die Anzahlung verrechnet, der Kunde zahlt nur noch den Rest. Sagt er rechtzeitig ab, bekommt er das Geld zurück oder überträgt es auf einen neuen Termin. Sagt er zu spät ab oder kommt nicht, behält der Betrieb die Anzahlung. Bis wann eine Absage kostenlos ist, regelt die Stornierungsfrist, und die muss vor der Zahlung sichtbar sein.
- Betrag festlegen: Anteil vom Preis oder fester Betrag, pro Leistung.
- Zahlung bei der Buchung: Karte, Apple Pay oder Google Pay, ohne Konto.
- Reservierung: Der Slot ist während der Zahlung blockiert.
- Verrechnung beim Termin: Der Kunde zahlt nur noch den Rest.
- Absage oder No-Show: Rückzahlung innerhalb der Frist, danach bleibt das Geld beim Betrieb.
Warum eine Anzahlung für Betriebe mit Terminen zählt
Ein leerer Stuhl kostet doppelt: die Zeit, die niemand bezahlt, und den Kunden, der in dieser Zeit hätte kommen können. Eine No-Show-Gebühr hinterher einzutreiben ist mühsam und klappt selten. Die Anzahlung dreht die Reihenfolge um. Das Geld ist da, bevor der Termin beginnt. Wer nicht kommt, hat schon gezahlt, ohne Rechnung, ohne Mahnung, ohne Diskussion.
Dazu kommt die Wirkung im Kopf. Wer bezahlt hat, nimmt den Termin ernst und sagt eher ab, statt einfach fernzubleiben. Die Zeit wird dann wieder frei und lässt sich nachbesetzen, etwa über eine Warteliste. Für Betriebe mit langen, materialintensiven oder schwer nachzubesetzenden Leistungen ist die Anzahlung meist der wirksamste Hebel gegen No-Shows, wirksamer als jede Erinnerung allein.
Grenzen und worauf du achten solltest
Eine Anzahlung ist eine Hürde, und jede Hürde kostet Buchungen, besonders bei Neukunden und kleinen Leistungen. Ein Kurzhaarschnitt braucht keine Anzahlung, ein dreistündiger Farbtermin schon. Die Regel gilt deshalb pro Leistung, nicht pro Betrieb. Und sie muss vor der Zahlung klar sein: Betrag, Stornierungsfrist und was bei einer späten Absage passiert. Was rechtlich in deinen Bedingungen stehen darf, klärst du mit jemandem, der das prüfen kann.
- Pro Leistung entscheiden: lange, teure, schwer nachzubesetzende Termine ja, kurze nein.
- Höhe mit Augenmaß: Ein Ausfall soll weh tun, die Buchung nicht abschrecken.
- Frist und Regel vor der Zahlung zeigen, in einem Satz.
- Zahlung ohne Konto und App: Karte und Wallets, sonst springen Kunden ab.
- Gebühren prüfen: Zahlungsdienstleister und Software rechnen je nach Anbieter je Zahlung ab.
So macht es terminio.ai
Bei terminio.ai legst du pro Leistung fest, ob Kunden eine Anzahlung, den vollen Preis oder nichts vorab zahlen. Die Zahlungsseite kommt von Stripe: Karte, Apple Pay oder Google Pay, ohne Konto und ohne App, in der Sprache des Handys. Während der Zahlung ist der Termin 30 Minuten reserviert. Das Geld liegt auf deinem Stripe-Konto und wird von dort auf dein Bankkonto ausgezahlt. Du bekommst eine Push-Nachricht, im Kalender steht „Vorab bezahlt“ mit dem Betrag.
Die Online-Zahlung ist in jedem Paket dabei, auch in Free für 0 €. Es gibt keine Grundgebühr und keine Einrichtungsgebühr, Kosten entstehen nur, wenn wirklich bezahlt wird: je Zahlung 6 % + 0,25 € für terminio.ai, dazu die Stripe-Gebühr von 1,5 % + 0,25 € für EU-Karten. Erstattungen machst du direkt aus der App, das Geld geht auf dieselbe Karte zurück. Wer lieber vor Ort zahlt, tippt auf „Ohne Zahlung buchen“, wenn du das zulässt.



